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Peter Frank ist heute gefeierter Künstler, Sänger, Komponist und Entertainer aus Leidenschaft

Peter Frank, geboren 1963 in Hannover, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover mit den Abschlüssen Schulmusik, Gesangslehrer- und Operndiplom.

1989 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.

Von 1988 sang er als lyrischer Bariton zahlreiche Opern-, Operetten- und Musicalrollen u.a. am Oldenburgischen Staatstheater, am Volkstheater Bautzen, am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, sowie am Brandenburger Theater, wo er von 1993 bis 1998 auch festes Ensemblemitglied war. Zu seinem Repertoire zählten Graf Almaviva (Figaros Hochzeit), Don Alfonso (Cosi fan tutte), Figaro (Barbier von Sevilla), Papageno (Zauberflöte), Silvio (Der Bajazzo) u.v.a.

Als Konzertsänger tourte er mit Liedprogrammen und Oratorien durch Europa und in die USA und wirkte bei Rundfunk- und CD-Produktionen u.a. unter P.Herreweghe, G.Leonhard, S.Preston, H.Hennig (EMI-Classics, THOROFON, Teldec) mit.

Er ist Komponist der Musicals „Der Graf von Gleichen“ (2006) und „Jesus-ganz.nah.dran“ (2013).

Seine gesangspädagogische Tätigkeit führte ihn an die Musikhochschulen in Hannover (1995-2004) und Würzburg (seit 2004), sowie an das Landestheater Coburg (seit 2009)


KÜNSTLERISCHER WERDEGANG

Musikalische Vielseitigkeit prägt die künstlerische Laufbahn von Peter Frank.

Ein kontinuierlicher Geigenunterricht seit dem 9. Lebensjahr führte zum Studium der Schulmusik mit Hauptfach Geige.

Daneben sammelte er als Mitglied und Solist des Knabenchors Hannover (1973 - 1979) schon früh Erfahrung im professionellen Musikbetrieb. Hier lernte er, dass neben der spielerischen Freude und dem Spaß auch Disziplin, Konzentration, Leistungsorientiertheit und Teamfähigkeit in bezug auf das Gelingen musikalischer Aufführungen notwendig sind. Darüber hinaus trugen die Erfahrungen mit der historischen Aufführungspraxis (Gesamtaufnahme Bachkantaten unter G. Leonhard/ N. Hanoncourt, TELDEC), sowie die Kenntnis großer oratorischer Werke von der Barockzeit bis zur Moderne (Penderecki) dazu bei, den späteren Anforderungen als Konzertsänger stilsicher und erfolgreich begegnen zu können.

Noch während der Knabenchorzeit erwachte das Interesse an Pop- und Jazzmusik. Er spielte mit 13 Jahren als Gitarrist in einer Band, die sich stilistisch an den Beatles orientierte und anschließend in einer preisgekrönten Schüler-Jazzband (E-Bass, Gesang). Auch während seiner Studienzeit war er als Instrumentalist, Komponist und Arrangeur in unterschiedlichen professionellen Bandformationen aktiv (instrumentaler Folk-Jazz, Soul/Oldies, Chanson), begleitete Theateraufführungen des Niedersächsischen Staatsschauspiels Hannover, der Landesbühne Hannover sowie Galashows mit Hauptdarstellern der deutschen Musical-Szene.


Der Gesangsunterricht bei Prof. Marie-Louise Gilles während des Schulmusikstudiums an der Musikhochschule in Hannover führte zu dem Entschluss, die berufliche Laufbahn als Opern- und Konzertsänger einzuschlagen. Noch als Student erhielt er in der Spielzeit 1988/89 seinen ersten Gastvertrag am Oldenburgischen Staatstheater als "Moralés" in der Oper "Carmen" von G. Bizet. Es folgten weitere Rollen (u.a. “Papageno” in einer Zauberflöte für Kinder) bis zur Spielzeit 1991/92 am selben Haus. Im festen Engagement am Brandenburger Theater (1992/93 - 1998/99), eines Drei-Sparten-Theaters, konnte er sich dann verschiedene Hauptpartien seines Fachs im Bereich Oper, Operette und Musical erarbeiten und wirkte bei Operngala-Programmen und Konzerten (Orchesterlieder u.a.) mit.

In seiner seit 1999 andauernden freiberuflichen Tätigkeit zeigt sich die ganze Bandbreite seines vielseitigen künstlerischen Wirkens: Er sang bei Opernproduktionen (z.B. "Zauberflöte" und "Carmen" beim Internationalen Musikfestival Chiemgau 1999/2000, "Die Lustigen Weiber" beim deutsch-französischen Musikforum Bayreuth 2004), spielte den "Faust" in der Weimarer Musicalproduktion "Mephisto" 2003 und produzierte und spielte 2004/2005 in Weimar die musikalische Komödie "Babytalk" (Lund/Zaufke).

2006 gelangte sein erstes Musical „Der Graf von Gleichen“ (Libretto: Dirk Schattner) zur Uraufführung, für das er sich als Komponist, Hauptdarsteller und Co-Produzent verantwortlich zeichnete und welches zu einem großen Erfolg in Thüringen wurde.

2013 komponierte er das spirituelle Musical „Jesus-ganz.nah.dran“ (Libretto: Felix Leibrock) und dirigierte auch die Uraufführung in der Lutherkirche Apolda.

Seine Tätigkeit als Konzertsänger begann 1988 und dauert bis heute an. Konzertreisen führten ihn ins europäische Ausland, nach Israel und in die USA. Als Gast zahlreicher Festspiele (u.a. Händel-Festspiele Göttingen, Festwochen der Alten Musik Innsbruck, Thüringer Bachwochen, Musik und Theater Herrenhausen) arbeitete er mit Dirigenten wie z.B. George A. Albrecht, Simon Preston, Lajos Rovatkay, Heiko M. Förster und Jörg Straube zusammen. Dabei wird er häufig für Konzerte engagiert, in denen oratorische Werke in historischer Aufführungspraxis musiziert werden.

Seine besondere Leidenschaft gilt dem deutschen Lied. Im Laufe der Jahre hat er sich mehrere Liederabend-Programme der traditionellen Liedliteratur erarbeitet (die Liederzyklen von Schubert und Schumann, Brahms, Mahler, Wolf u.a.), die immer wieder zur Aufführung gelangen.

Neben zahlreichen Rundfunkproduktionen vorwiegend deutscher Rundfunksender wirkte er als Solist u.a. bei folgenden CD-Produktionen mit: De Lassus/Herreweghe (Harmonia Mundi) Schallplattenpreis "Le diapason d´or", Caldara/Rovatkay (EMI-Classics), Bach/ Hennig (THOROFON), Ellington/Krist (A-FAIR-Records), Nicolai "Die lustigen Weiber"/Richter (amb/Bayerischer Rundfunk).